Die gesetzlich vorgeschriebene KFZ-Haftpflichtversicherung übernimmt nicht alle Kosten, die man durch einen Unfall verursacht. Insbesondere Kosten, für Schäden am eigenen Fahrzeug, deckt die Versicherung nicht ab. Daher empfiehlt sich eine zusätzliche Absicherung, mit welcher die eigenen finanziellen Risiken gedeckt sind, beispielsweise die Teil- oder KFZ Vollkaskoversicherung.

Leistungen der KFZ Vollkaskoversicherung

Die KFZ Vollkaskoversicherung leistet im Falle eines Unfalles. Selbst wenn der Versicherungsnehmer die Schuld am Unfall trägt, übernimmt die Versicherung die Kosten für eigene Schäden. Ferner leistet die Vollkaskoversicherung im Falle von Vandalismus, bei Brand oder Explosionen sowie bei Diebstahl, Raub und Einbruch. Weitere Leistungen sind bei Schäden durch äußere Einwirkungen, etwa Hagel, Überschwemmung, Blitz oder Sturm und bei Zusammenstößen mit Haarwild möglich. Auch Glasbruchschäden, Kabelschäden oder Schäden durch Marderbisse deckt die KFZ-Vollkasko ab.

Für wen empfiehlt sich die KFZ Vollkaskoversicherung?

KFZ VollkaskoversicherungDa es sich bei dieser Zusatzversicherung um keine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung handelt, können Versicherungsnehmer frei entscheiden, ob ein Abschluss sinnvoll ist oder nicht. Aufgrund des hohen Leistungsumfanges ist allerdings mit höheren Kosten, als beispielsweise bei der Teilkaskoversicherung zu rechnen. Die Teilkaskoversicherung beinhaltet jedoch nur einen Bruchteil der Leistungen der KFZ Vollkasko. Daher kann man grundsätzlich sagen, dass Inhaber eines Neuwagens keinesfalls auf die KFZ Vollkasko verzichten sollten. Dahingegen genügt für Inhaber eines Gebrauchtwagens der Leistungsumfang einer Teilkaskoversicherung.

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